Auch in diesem Jahr hat die Freiwillige Feuerwehr bei Ihrer Weihnachtsfeier eine Verlosung für einen guten Zweck durchgeführt. Dabei kamen 600€ zusammen, die die Feuerwehr der Gemeinde für den Ankauf von Spielgeräten für den Bolzplatz zur Verfügung gestellt hat. Hierfür ein herzliches Dankeschön! Auch für den Einsatz während des ganzen Jahres unter dem Wehrleiter Manfred Stadtfeld bedankt sich die Gemeinde ganz herzlich. Matthias Müller, Ortsbürgermeister
Jahresrückblick 2025
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
das vergangene Jahr hat viele verunsichert. Die Weltlage ist instabil, der russische Angriffskrieg in der Ukraine wird unerbittlich weitergeführt und viele Menschen haben Angst um ihren Arbeitsplatz.
Auch die Schließung des KH in Zell lässt die Sorge um eine ausreichende medizinische Versorgung in unserer Region wachsen.
Auf viele Entwicklungen haben wir keinen Einfluss.
Trotzdem sollten wir nicht im Pessimismus erstarren, sondern auch die positiven Zeichen erkennen.
Wir haben im Kreis nur eine geringfügige Arbeitslosigkeit, leben in einer sicheren Region und haben eine beneidenswerte Landschaft. Diese Attraktivität hat zu einem Bevölkerungszuwachs in unserem Ort geführt, die insgesamt 118 Wohnungen der Moselresidenz sind weitgehend vermietet und ein weiteres Baugebiet mit 28 Wohneinheiten soll zwischen Alter Poststraße und Grünem Weg realisiert werden.
Die Brücken-Apotheke in der Brautrockstraße wird gut angenommen, und der benachbarte Parkplatz wurde fertiggestellt, wie auch der Parkplatz am Moselufer.
Das ehemalige Kelterhaus am grünen Weg wurde saniert und wird als Bauhof-Gebäude genutzt.
Für das nächste Jahr stehen umfangreiche Investitionen an:
- Ausbau der Kirch- und Fährstraße
- Neubau des Parkplatzes im Kleinbahnsloch
- Sanierung der Toilette am Moselufer.
Für diese Maßnahmen haben wir Landeszuschüsse in Höhe von über 500.000 € erhalten.
Die Planungen für das gemeinsame Projekt Feuerwehrgerätehaus & Gemeindehaus haben sich konkretisiert und die Architektenleistungen sind ausgeschrieben worden. Mit dem Bau kann frühestens 2027 begonnen werden, wenn die beantragten Landeszuschüsse fließen.
Eine Neugestaltung des Bauhofgeländes ist ebenfalls vorgesehen und soll 2027 erfolgen.
Das Außengelände des Kindergartens soll 2026 fertiggestellt werden wie auch die Aufstellung der bereits bestellten Spielgeräte auf dem Bolzplatz.
Sie sehen, die Gemeinde hat viel vor, um unseren Ort voranzubringen, obwohl die kommunalen Finanzen immer noch von einer strukturellen Unterversorgung geprägt sind.
Das ehrenamtliche Engagement ist die Seele unseres Ortes und äußert sich in der Mithilfe beim Herbstfest und der Mitwirkung in vielen Vereinen mit zahlreichen Veranstaltungen.
Ein herzliches Dankeschön für die vielen Stunden, die für die Gemeinschaft erbracht wurden.
Ein herzliches Dankeschön auch für die gute Zusammenarbeit mit der katholischen und evangelischen Kirchengemeinde und der türkisch-islamischen Gemeinde sowie den Nachbargemeinden Alf, St. Aldegund, Neef und Zell.
Mein Dank gilt auch dem Gemeinderat, den Beigeordneten Sylvia Halbleib, Boris Kretz und Thomas Scheidt, der Gemeindesekretärin Sylvia Halbleib und den Gemeindearbeitern für die stets gute & konstruktive Zusammenarbeit.
Für das neue Jahr wünsche ich Ihnen und Ihren Familien alles erdenklich Gute, viel Erfolg und vor allem Gesundheit!
Matthias Müller, Ortsbürgermeister
Volkstrauertag 2025
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
am Volkstrauertag gedenken wir jedes Jahr der Toten des 1. und 2. Weltkrieges und der Opfer des Nationalsozialismus. Das ist jetzt 80 Jahre her.
In meinen Ansprachen der letzten 25 Jahre habe ich mich bemüht, das Gedenken nicht zu einer Routine – Veranstaltung werden zu lassen, sondern das Leid verschiedener Opfergruppen und einzelner Schicksale darzustellen.
- das grauenvolle Schicksal der deutschen und europäischen Juden und der Versuch, diese Mitbürger, Frauen, Männer und Kinder zu vernichten
- das Leid vieler Opfer des Bombenkrieges, egal, ob in Deutschland, England oder anderswo;
- die Not und Verzweiflung der meist jungen Soldaten und Gefangenen;
- im Sudan gibt es seit Jahren einen mörderischen Bürgerkrieg zwischen 2 Militär – Clans, bei dem Zivilisten Freiwild sind, Frauen massenhaft vergewaltigt, Kinder und Männer gefoltert und wahllos getötet werden. Die Zahl der Toten hat 1 Million überschritten;
- in Israel werden über 1300 Zivilisten bestialisch ermordet, hunderte als Geiseln verschleppt;
- im darauffolgenden Gaza – Krieg werden Millionen Menschen vertrieben und Zehnttausende umgebracht;
- in den vereinigten Staaten von Amerika, der Vorzeige – Demokratie und unserem wichtigsten Verbündeten wird das demokratische System systematisch demontiert und Menschen mit Migrationshintergrund regelrecht gejagt;
- die Großmächte haben eine weltweite Rüstungsspirale ausgelöst und bedrohen sich gegenseitig mit dem Einsatz von Atomwaffen;
- in Deutschland feiert der Antisemitismus ein düsteres Comeback und nationalsozialistische Parolen sind kein Tabu mehr;
Die Nazi – Führung, Hitler, Goebbels, Himmler und ihre willfährigen Handlanger habe ich als Massenmörder und Schwerverbrecher geschildert.
Die Tatsachen sind allgemein bekannt. Jeder vernünftige Mensch sollte nach den traumatischen Erfahrungen der Weltkriege mit Millionen Toten und dem erstmaligen Einsatz von Atombomben, zu der Überzeugung kommen, dass es nie wieder Krieg geben darf.
Und dass das Völkerrecht, das in den 80 Jahren seit Kriegsende entstanden ist, eingesetzt wird, um Konflikte friedlich zu lösen.
In den letzten Jahren hat man allerdings den Eindruck, dass die Entwicklung hin zum Frieden jetzt in genau die andere Richtung abgebogen ist, hin zum Recht des Stärkeren:
- Russland überfällt die Ukraine, schießt jeden Tag Hunderte von Drohnen und Raketen auf Wohngebiete, Krankenhäuser und Schulen. Es gibt seit 3 ½ Jahren hunderttausende Tote und ein Ende ist nicht in Sicht;
Und bei alledem droht durch die Klimaerwärmung unsere Lebensgrundlage wegzubrechen.
Menschen, die sich gegen all diese bedrohlichen Entwicklungen stemmen, haben oft resigniert, weil ihre Mahnungen und Warnungen nicht ernst genommen werden.
Dabei ist es gerade umso wichtiger, an die Grauen der Weltkriege und die Verbrechen der Nazis zu erinnern, damit wir nicht irgendwann wieder Millionen von Toten betrauern müssen. Deshalb verliert nicht den Mut für Frieden und Demokratie zu kämpfen.
Der Einsatz lohnt sich – jeden Tag!
Vielen Dank!
Matthias Müller, Ortsbürgermeister
Fahrkartenschalter im DB-Bahnhof
Der Service -Schalter im Bahnhof Bullay ist seit einiger Zeit wieder geöffnet. Er wird von der Firma Transdev betrieben und ist von Montag bis Freitag ganztägig mit Ausnahme der Mittagspause dienstbereit.
Die Mitarbeiter freuen sich, die Bahnkunden über Fahrpläne und Preise fachkundig zu beraten.
Das Angebot sollte angenommen werden, da ansonsten der Schalter wieder geschlossen werden Könnte.
Matthias Müller, Ortsbürgermeister.
Dank an den Heimat- und Verkehrsverein
Der HuV Bullay hat seit 25 Jahren viele Initiativen zum Wohle unserer Gemeinde veranstaltet. Gewerbeschauen, Beetbepflanzungen und Beetpflege, Federweissen-Fest, Weihnachtsbaumschmücken und viele andere Aktionen sind von ihm durchgeführt worden.
Der HuV hat sich nunmehr aufgelöst, weil keine Bereitschaft bestand in einem Vorstand mitzuarbeiten. Das ist bedauerlich.
Sein Vermögen hat der Verein an 4 örtliche Vereine verteilt, insgesamt 1200€. An die Gemeinde wurde ein Betrag von insgesamt 1311,52€ gespendet für die Anschaffung von Spielgeräten.
Hierfür bedanken wir uns herzlich bei dem letzten Vorsitzenden Koos van Diest und seinem Vorstand.
Matthias Müller, Ortsbürgermeister
Bullay im Fernsehen
Ein Team des SWR hat diese Woche in Bullay in der Bahnhof-Straße und im Bahnhof gedreht. Stationen waren das Weingut Sturm-Pargen, die Feuerwehr, die Moschee, der Rhein-Mosel-Verlag und der Bücherbahnhof.
Die Sendung wird am 27. Oktober ab 18.15 Uhr im Rahmen der Landesschau im SWR-Fernsehen ausgestrahlt. Es ist sicherlich interessant, wie unsere Gemeinde im Fernsehen dargestellt wird.
Matthias Müller, Ortsbürgermeister
Kurzprotokoll zur Sitzung des Gemeinderates am 16.07.2025
Anliegerversammlung Parkplatz Kleinbahnsloch
Am Montag, 13.10.25, 18.00 Uhr wird die Planung des Parkplatzes Kleinbahnsloch von dem Ingenieurbüro Reihsner, Wittlich, vorgestellt.
Alle Interessierten sind hierzu herzlich eingeladen.
Der Termin ist insbesondere für an das Vorhaben-Gebiet angrenzenden Anwohner der Bahnhof-Straße wichtig. Sie sollten sich daher aus erster Hand informieren.
Matthias Müller, Ortsbürgermeister
Ergebnisse Starkregenkonzept
Liebe Mitbürger,
nachdem die Starkregenereignisse immer mehr zunehmen, hat die Ortsgemeinde Bullay in Zusammenarbeit mit der Verbandsgemeinde Zell ein Starkregenkonzept für unseren Ort erstellt.
Die Erkenntnisse und Ergebnisse dieses Konzeptes wurde in den folgenden Dokumenten zusammengefasst:
Lageplan Defizitstellen
Erläuterungsbericht
Steckbriefe_Defizite
ErklärungMaßnahmensteckbriefe
Matthias Müller, Ortbürgermeister.
Nachruf
Wir trauern um unseren langjährigen und hoch geschätzten Mitarbeiter, Kollegen und Freund
Helmut Halbleib
der am 11.08.2025 im Alter von 65 Jahren nach kurzer schwerer Krankheit verstorben ist. Wir sind tief betroffen und traurig.
Seit Beginn seiner Ausbildung zum Verwaltungsangestellten am 01. August 1977 war Helmut Halbleib in der Verbandsgemeindeverwaltung Zell (Mosel) tätig. Nach verschiedenen Stationen innerhalb des Hauses wurde er am 01. Januar 2013 zum Werkleiter des Abwasserwerks der Verbandsgemeinde Zell (Mosel) ernannt und gleichzeitig zum Leiter des Fachbereichs Bauen, Umwelt und Kommunale Betriebe. Während seiner Dienstzeit wurden wichtige zukunftsorientierte Projekte umgesetzt der Kläranlage Zell Bullay Alf auf wie die Umstellung angestoßen, und Schlammfaulung mit Gasverwertung.
Mitte letzten Jahres wurde Helmut Halbleib in den Ruhestand versetzt, erklärte sich aber bereit, für eine Übergangszeit weiterhin für die Verwaltung zu arbeiten. Seine Aufgaben hat er stets mit großem Engagement wahrgenommen und war in den Gremien sowie bei den Bürgerinnen und Bürgern immer ein guter Ratgeber. Im Kollegenkreis war er ein wahrer „Teamplayer und ebenso eine angesehene Führungskraft. Er wird uns als Kollege, aber auch als Freund sehr fehlen.
In diesen schweren Stunden gilt unser tiefes Mitgefühl seiner Ehefrau Sylvia und der ganzen Familie. Wir trauern mit ihnen um einen ganz besonderen Menschen und werden sein Andenken in Ehren halten.
Für die Kolleginnen und Kollegen der Verbandsgemeinde Zell (Mosel)
Jürgen Hoffmann
Bürgermeister der Verbandsgemeinde Zell (Mosel)
Anke SteffensMartin
Vorsitzende des Personalrates
Martin Steinmetz
Werkleiter des Abwasserwerks
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