Die Gemeinderatssitzung musste leider abgesagt werden.
====alte Meldung====
Die nächste Sitzung des Gemeinderates der Ortsgemeinde Bullay findet am Mittwoch, den 29.06.2021 um 18:30 Uhr in der Mehrzweckhalle statt.
Die Gemeinderatssitzung musste leider abgesagt werden.
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Die nächste Sitzung des Gemeinderates der Ortsgemeinde Bullay findet am Mittwoch, den 29.06.2021 um 18:30 Uhr in der Mehrzweckhalle statt.
Der Bücherbahnhof ( öffentliches Bücherregal ) ist in der Wartehalle des Umweltbahnhofs untergebracht. Einige 1000 Bücher sind einsortiert und können kostenlos mitgenommen werden. Wie aus den Eintragungen im Gästebuch hervorgeht, erfreut sich die Einrichtung wachsender Beliebtheit.
Die unansehnliche und mit Graffitis verunstaltete Fassade wurde jetzt von der IGS neu gestaltet. Herr Martin Richerzhagen hat mit seiner Kunstklasse eine dem Ort und der Funktion angepasste Gestaltung vorgenommen. Wir danken den Künstlern herzlich für die stundenlange Arbeit und das tolle Kunstwerk.
Matthias Müller, Ortsbürgermeister
Die zweite Aktion zur Bekämpfung der Knöterichplage war sehr erfolgreich. 15 Freiwillige haben in zwei Arbeitsgruppen den Hang am Bahnhof und an der Moselbrücke vom Knöterich gesäubert.
Allerdings ist noch viel zu tun. Deshalb haben wir den nächsten Aktionstag auf Samstag, den 03. Juli 21 um 10.00 Uhr festgesetzt.
Treffpunkt ist der Bauhof.
Allen, die bisher geholfen haben, ein herzliches Dankeschön!
Matthias Müller. Ortsbürgermeister
Zum wiederholten Malen wurde in der Kapelle im Tal Gegenstände, Heiligenfiguren, Bilder und ähnliches abgestellt. Wir bitten dies zu unterlassen, da die Einrichtung der Kapelle nach Abschluss der Renovierung abgeschlossen ist.
Vielen Dank für Ihr Verständnis!
Matthias Müller, Ortsbürgermeister
Das neue Buch “Damals bei der Moselbahn, Die Kleinbahn Trier-Bullay, das legendäre Saufbähnchen“ ist fertig. Mitautor Manfred Simon aus Pünderich hat sein riesiges Archiv geöffnet und zahlreiche bisher nicht veröffentlichte Fotos und Pläne in das Buch eingebracht. Das Buch ist wesentlich umfangreicher als vorangegangene Veröffentlichungen und enthält viele Fotos von Bullay.
Das Buch ist erhältlich bei:
Manfred Simon, Friedhofstraße 8, 56862 Pünderich, Tel.: 06542/22849,
Online zu bestellen ist das Buch zum Beispiel über die Website Mannis Schatztruhe.
Zum Inhalt des Buches:
Damals bei der Moselbahn
Die Kleinbahn Trier – Bullay, das legendäre „Saufbähnchen“
432 Seiten 22/30 cm gebunden, 99 Farb- und 628 SW-Fotos, 48 Tabellen, 103 Zeichnungen, 75 Faksimiles
Ältere Moselaner oder passionierte Moselfahrer bekommen noch heute strahlende Augen, wenn sie an jene Zeit zurückdenken, als das „Saufbähnchen“ den Windungen der Mosel folgte, die Gemeinden mit den für Weinkenner wohlklingenden Namen mit der großen weiten Welt verband und dabei ein einzigartiges Stück Reisekultur ausstrahlte. Die Einmaligkeit der Kleinbahn ist weit über die Mittelmosel hinaus bekannt geworden, wie zahllose, recht liebevoll verfaßte zeitgenössische Artikel belegen.
An die 120 Jahre sind verstrichen, seit der erste Abschnitt in Betrieb ging. Begonnen hatten die Bestrebungen um eine getreu den Moselschleifen folgende Bahnstrecke schon viel früher, als feststand, daß die Hauptbahn die Orte an der Mittelmosel nicht berühren wird. Die Firma Lenz & Co. fand sich bereit, eine – zunächst schmalspurig angedachte – Kleinbahn zwischen Trier und Bullay anzulegen, mitzufinanzieren und zu betreiben. Gebaut wurde die 103 km lange Regelspurstrecke der 1899 gegründeten Moselbahn AG in drei Teilen, in Betrieb genommen aufgrund von Überschwemmungen aber in fünf Etappen. Im August 1905 war die teuerste und längste deutsche Kleinbahn vollendet.
Die Moselbahn, häufig auch „Moseltalbahn“ oder scherzhaft „Saufbähnchen“ genannt, hatte mit enormen Lasten zu kämpfen und kam finanziell nie auf einen grünen Zweig. Die Baukosten hatten sich gegenüber ersten Schätzungen verdreifacht, denn weite Abschnitte erhielten als Hochwasserschutz große Viadukte und Stützmauern und dazu wurde viel in komfortable Reisezugwagen und schmucke Stationsgebäude investiert. Gedeckt wurden die Mehrkosten mit einem gewagten Finanzierungsmodell, so daß die Aktionäre zumeist vergeblich auf Dividenden hofften. Weil der Schwerpunkt von Beginn an im Personen- und hier vor allem im Ausflugsverkehr liegen sollte, hatte sich die Moselbahn auferlegt, einen hochwertigen Fahrzeugpark vorzuhalten. Hohe Verluste mußte sie immer wieder durch Einnahmeausfälle und Reparaturen wegen des fast alljährlichen Hochwassers hinnehmen. Nachteilig war auch die kleinbahnmäßige Ausstattung, die viele betriebliche Einschränkungen bedingte und zu unzähligen Kollisionen mit dem Straßenverkehr und mit Passanten führte.
Über ein mangelndes Beförderungsaufkommen konnte sich die Moselbahn keineswegs beklagen. Obwohl sie bis zuletzt jährlich um die zwei Millionen Fahrgäste und gut 100.000 – 150.000 t Güter zählte, geriet sie in den 50er Jahren immer tiefer in die roten Zahlen. Die Moselkanalisierung sowie die Einstellung der Bahnpost versetzten ihr den Todesstoß, so daß die Kleinbahn – gegen alle Proteste seitens der Anlieger – in den Jahren 1961-68 etappenweise eingestellt wurde. Für den Güterverkehr verblieb lediglich ein 5 km langes Reststück von Trier nach Ruwer. Die Moselbahn gibt es noch heute, nämlich als modernes Busunternehmen mit weitverzweigtem Liniennetz in privater Hand.
Begeben wir uns zurück in eine weit zurückliegende Epoche und schwelgen in Erinnerungen ans unvergessene „Saufbähnchen“ mit seinem außergewöhnlichen Fahrzeugpark, den reizenden Stationen, den engagierten Mitarbeitern sowie den zahllosen Geschichten aus seinem Leben. Alles einsteigen bitte!
Am Pfingstsamstag fand die erste Aktion zur Beseitigung des japanischen Knöterichs statt. Mit Heckenscheren und Hacken rückten die freiwilligen Helfer dem stark wuchernden Unkraut zu Leibe. Nach 2 Stunden Arbeit war ein Teil des Hanges zwischen Bahnhof und Graf-Beisel-Straße gerodet. Ein herzliches Dankeschön an die fleißigen Helfer. Da weitere Flächen befallen sind, soll die Aktion fortgesetzt werden.
Wer mitmachen möchte, komme bitte am Samstag, dem 12.06.21, 10.00 Uhr zum Bauhof.
Matthias Müller, Ortsbürgermeister
Er wächst in Bullay an mehreren Straßenböschungen, an manchen Moseluferstellen und an Bachläufen: Der Japanische Staudenknöterich oder kurz Japanknöterich.
Warum sollten wir eine weitere Ausbreitung verhindern?
Diese invasive Staude verdrängt mit ihrer enormen Wuchskraft die heimische Vegetation, selbst eine Grasnarbe kann sich unter dem dichten Blätterdach nicht halten. Unter der Erdoberfläche bildet der Japanknöterich horizontale Rhizome („ Kriechsprosse“) aus, die durch ihren Wurzeldruck Schäden an Mauern, Wasserrohren und Asphaltdecken anrichten können. Durch diese meterlangen Rhizome und deren Neuaustriebe kann der Japanknöterich schnell große Flächen dicht besiedeln. Sterben im Winter die oberirdischen Teile ab, bleibt dem Erdreich wenig Halt, Erosion oder Hochwasserabschwemmung können die Folge sein.
Was können wir tun?
Durch ein regelmäßiges Ausreißen der Neutriebe per Hand oder bodennahes Abschneiden im
4-wöchigen, besser noch 3-wöchigen Abstand von Mai bis September wird eine deutliche Reduzierung durch Schwächung der Pflanzen erreicht. Der immer dünner werdende Bestand muss auch in den Folgejahren regelmäßig kontrolliert und bearbeitet werden, dann wird sich heimischer Bewuchs die Fläche zurück erobern.
Ist der Bestand noch sehr klein, kommt man schneller ans Ziel.
Was ist wichtig zu beachten?
Die Pflanze kann aus kleinsten Wurzelbruchstücken und auch aus Stängelteilen neu austreiben!
Daher ist es sinnvoll, zur effektiven Beseitigung alle abgeschnittenen oder ausgegrabenen Pflanzenteile sorgfältig von der Fläche zu entfernen. Keinesfalls dürfen diese auf „unbefallene“ Flächen gelangen, die benutzten Geräte müssen sorgfältig gesäubert werden, z.B. der Rasenmäher bei Knöterichbeständen in der Wiese.
Pflanzenteile des Japanknöterichs dürfen nicht in den heimischen Kompost oder zur Grüngutdeponie gebracht werden. Eine Entsorgung ist nach Absprache über die Gemeinde möglich, ansonsten in Cochem-Zell auch über die Biotonne oder den normalen Hausmüll.
Der Japanknöterich ist ungiftig, in Teilen sogar essbar, sodass keine besondere Schutzkleidung nötig ist.
Wie kann ich aktiv werden?
Je mehr helfende Hände, desto mehr Fläche können wir in Angriff nehmen. Deshalb freuen wir uns über Jede/Jeden der mitmacht.
Wir treffen uns zum ersten Mal am Samstag, den 22.05.2021 um 10 Uhr am Bauhof. Bitte Gartenschere und Handschuhe mitbringen.
Die Ortsgemeinde Bullay hat zum Erhalt und zur nachhaltigen Bewirtschaftung der Wälder eine Prämie in Höhe von 16.990 € erhalten.
Wir freuen uns über diese sicherlich sinnvolle Investition in unseren Wald, der in den letzten Jahren doch erheblich unter Unwettern, veränderten Klimabedingungen und Schädlingen gelitten hat.
Wir alle benötigen den Wald als Naherholungsgebiet, Lebensraum für viele Pflanzen und Tiere, Sportstätte und nicht zuletzt auch Holzlieferant.
Deshalb wollen wir uns im Rahmen unserer Möglichkeiten darum bemühen, diese vielfältigen Funktionen des Waldes auch zukünftig zu erhalten. Dazu leistet dieser Zuschuss sicherlich einen wichtigen Beitrag.
Die nächste Sitzung des Gemeinderates der Ortsgemeinde Bullay findet am Mittwoch, den 26.05.2021 um 18:30 Uhr in der Mehrzweckhalle statt.
