AKTUELLES FÜR BULLAYER - ARCHIV


 

Neujahrsansprache 2014

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
auch in diesem Jahr will ich Ihnen einen kurzen Rückblick auf das Jahr 2013 geben und die Vorhaben der Gemeinde im neuen Jahr vorstellen. Zunächst haben wir uns in unserer Gemeinde mit 2 schockierenden Ereignissen zu befassen.

Im Sommer wurden an dem islamischen Gemeindehaus unserer türkischstämmigen Mitbürger ausländerfeindliche Parolen angeklebt. Hier wurde wohl bewusst für diese Aktion ein Ort ausgesucht, an dem das Zusammenleben sehr gut funktioniert und ein Beispiel für viele andere Gemeinden darstellt. Vertreter aller politischen Ebenen von der Gemeinde über die Verbandsgemeinde, Kreis und Landesregierung haben unmissverständlich klar gemacht, dass sie sich von allen rechtsradikalen Aktionen distanzieren und unseren türkischstämmigen Mitbürgern ihre volle Solidarität zusichern.
Mit unseren türkischen Mitbürgern hoffen wir, dass das Gemeindezentrum in diesem Jahr offiziell eingewiehen werden kann.

Kurze Zeit später erfolgte die Schreckensnachricht, dass unser Mitbürger Ruprecht Drahten ermordet worden ist. Ein schlimmeres Ereignis kann einer Familie, den Freunden und auch der dörflichen Gemeinschaft nicht widerfahren. Auch wenn die Täter schnell gefasst und inzwischen abgeurteilt worden sind, bleibt ein Trauma zurück und wir können der Familie des Ermordeten nur unsere tief empfundene Anteilnahme ausdrücken.
So schwer es auch ist, müssen wir uns dem Tagesgeschäft widmen, um unsere Gemeinde für die Bewohner lebenswert zu machen bzw. zu erhalten.

Entgegen dem Trend haben wir in den vergangenen Jahren einen Einwohnerzuwachs zu verzeichnen und konnten diesen im Wesentlichen halten.
Hierdurch sind die wichtigen Infrastruktureinrichtungen wie Kindergarten und Schule für die nächste Zukunft gesichert.
Die wichtigste Investition der letzten Jahrzehnte betrifft den Anbau und die Erneuerung des Kindergartens. Es handelt sich um ein Projekt von um die 1,2 Millionen Euro. Bei dieser Investition entfallen auf die Ortsgemeinde Bullay ca. 540.000,-- € und auf die Ortsgemeinde Neef ca. 170.000,-- €. Die Investition konnte durch langfristige Kredite über die KFW-Bank zu sehr günstigen Konditionen auf 30 Jahre finanziert werden. Der Gemeinderat war einstimmig der Auffassung, dass es für unsere Gemeinde lebensnotwendig ist, dass in die Zukunft unserer Gemeinde und unserer Kinder und jungen Familien investiert wird. Der Kindergarten wird mit dem neuen Kindergartenjahr 2014/2015 den Betrieb aufnehmen. Die bisherigen Bauarbeiten liegen im Plan.
Mit dem Neuausbau wird ein Ganztagsbetrieb möglich sein und die Aufnahme von 2-jährigen Kindern.

Als wichtiges Straßenbauprojekt haben wir im Jahr 2013 begonnen, die Bergstraße zu sanieren. Die Arbeiten werden sich bis in die Mitte bzw. den Herbst des Jahres 2014 ziehen. Der Gemeindeanteil von 35 % wird aus allgemeinen Steuermitteln, der Rest aus den wiederkehrenden Beiträgen finanziert. Fast alle Versorgungsträger haben sich der Baumaßnahme angeschlossen, um die Leitungen zu erneuern.
Wegen der Größe des Projektes haben wir in dem jetzt laufenden 5-Jahres-Straßenausbauprogramm nur die Bergstraße aufgenommen, da wir die wiederkehrenden Beiträge nicht erhöhen wollen.
Als nächste auszubauende Straßen stehen auf dem Programm die Marienburgstraße, die Sonneckstraße, die Alte Poststraße und die Kirchstraße. Es ist davon auszugehen, dass in etwa 10 Jahren alle diese Straßen saniert werden können und damit ein Großteil des Straßennetzes der Gemeinde erneuert worden ist.

Ein trauriges Kapitel ist die Sanierung des Umweltbahnhofes. Hier steht ein Ergänzungsgutachten bereits seit über einem halben Jahr aus. Ohne dieses Gutachten, für dessen Fertigstellung bereits verschiedene Fristen seitens des Gerichtes gesetzt worden sind, kann eine Sanierung bzw. Neugestaltung nicht erfolgen. Hier werden auf die Ortsgemeinde und den Kreis, der die Hälfte der Kosten zu tragen hat, noch nicht absehbare Beträge zukommen. Allerdings hoffen wir, dass wir von den Versicherungen der an dem Bau beteiligten Architekten zumindest einen nennenswerten Betrag zur Sanierung des Umweltbahnhofes erhalten können.


Für das Jahr 2014 ist neben der Fertigstellung der Bergstraße und des Kindergartens auch der Endausbau der Straße Auf Schiels vorgesehen.

Weiterhin wollen wir im Friedhof ein Rasenurnenfeld anlegen sowie eine Gedenktafel, auf der dann der Verstorbenen aufgehobener Grabstellen namentlich erinnert werden kann.

Wie steht unsere Gemeinde am Ende des Jahres 2013, Anfang des Jahres 2014 da?
Bereits oben habe ich darauf hingewiesen, dass wir uns gegenüber dem Rückgang der Bevölkerung bisher gut gehalten haben. Dies ist auch an der Bautätigkeit zusehen. Bis auf 3 Bauplätze haben wir die gemeindeeigenen Grundstücke verkauft. Auch der Leerstand in unserer Gemeinde hält sich in Grenzen. Ältere Gebäude wurden in der Vergangenheit fast immer verkauft oder vermietet.
In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage, ob es sinnvoll ist, in Zukunft eine Verschuldung in Kauf zu nehmen oder Investitionen zu unterlassen.

Der Gemeinderat war bisher der Auffassung, dass für zukunftsweisende Objekte eine Aufnahme von Krediten sinnvoll ist. Dies gilt insbesondere für den Ausbau des Kindergartens. Auch der Ausbau der Straßen im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten ist finanziell sinnvoller als das Straßennetz verkommen zu lassen. Die Kosten wären dann für die nachfolgenden Generationen noch weit höher. So war die Sanierung der Mehrzweckhalle sinnvoll, da hierdurch erhebliche Heizkosten eingespart werden konnten und energetisch die Mehrzweckhalle einem Neubau entspricht. Hier wurden Werte erhalten. Die letzte Rate für die Sanierung der Mehrzweckhalle, die allerdings auch durch erhebliche Zuschüsse finanziert wurde, erfolgt im Jahr 2015.

Die Verschuldung, die sich auf die Fotovoltaikanlage bezieht, wird vollständig durch die Einspeisevergütung gedeckt. Die Gemeinde erzielt hier auch jedes Jahr noch eine tausend Euro Gewinn.

Ich denke, dass die Politik, die die Gemeindeverwaltung unter meiner Verantwortung seit 1999 gefahren ist, sinnvoll war und die Gemeinde insgesamt vorangebracht hat.

Die finanzielle Lage der Gemeinde ist relativ schwierig zu beurteilen, da der letzte Rechnungsabschluss aus dem Jahr 2009 stammt. Von der Haushaltsplanung her konnten wir bis auf die Krisenjahre 2009 und 2010 den Finanzhaushalt ausgleichen, den Ergebnishaushalt, in dem auch alle Abschreibungen erfasst sind, nicht.
Sollten die Steuereinnahmen im bisherigen Umfang weiter fließen und die Konjunktur nicht einbrechen, gehen wir davon aus, dass wir auch in Zukunft im Finanzhaushalt (laufende Einnahmen und Ausgaben) inklusive von Tilgungen der Kredite für einen ausgeglichenen Haushalt sorgen können.
Ein Ergebnishaushalt unter Einberechnung aller Abschreibungen dürfte allerdings in Zukunft nur schwer auszugleichen sein, was jedoch bei vielen anderen öffentlichen Haushalten ebenfalls der Fall ist.

Als Beispiel des Engagements unserer Gemeinde kann ich nach wie vor das Herbstfest anführen, bei dem über 200 Helfer dafür sorgen, dass eines der größten Fest an der Mosel ausgerichtet werden kann. Auch dieses Jahr konnte der Umsatz nochmals um 5.000,-- € auf über 115.000,-- € gesteigert werden. Es gilt ein besonderer Dank an alle Helfer, insbesondere den Festausschuss.

Auch alle, die sich in der Gemeinde engagiert haben, sei es in kirchlichen Bereichen, in der Feuerwehr, im DRK, im Sportverein, im Theaterverein, im Heimat – und Verkehrsverein , im Bullayer Männerquartett 1926 , im Musik- und Kulturverein, Jugendclub, sagen wir ein herzliches Dankeschön.

Am Schluss möchte ich noch darauf hinweisen, dass die Bürger in diesem Jahr am 25.05.2014 wiederum die Möglichkeit haben, ihre kommunalen Vertreter in Gemeinde, Verbandsgemeinde und Kreis zu wählen. Wir bitten alle Mitbürger, sich auf den Listen der Demokratischen Parteien aufstellen zu lassen, damit die vielfältigen Aufgaben vor Ort erledigt werden können. Auch wenn das Engagement sicherlich mit zeitlichem Aufwand verbunden ist, haben Sie durch ihre Arbeit Gewissheit, dem Wohle ihrer Region zu dienen.

Ich habe mich seit 1989 im Gemeinderat unserer Gemeinde engagiert, seit 1989 bis 1999 als erster Beigeordneter und seit 1999 bis zum jetzigen Zeitpunkt, mithin seit 15 Jahren als Ortsbürgermeister. Für mich stehen die positiven Erfahrungen, die ich in dieser Funktion gemacht habe, im Vordergrund. Es sind viele Projekte angepackt worden, um unsere Gemeinde zukunftssicher zu machen.

Wegen der vielfältigen Projekte, die derzeit begonnen aber noch nicht beendet worden sind, habe ich mich entschlossen, auch bei der nächsten Kommunalwahl nochmals als Ortsbürgermeister zu kandidieren. Ich würde gerne, wenn Sie als Wähler dies wollen, mich noch weitere 5 Jahre für unsere Gemeinde als Ortsbürgermeister engagieren.

Für die Unterstützung, die ich insbesondere im Gemeinderat sowie durch die Beigeordneten, Herrn Willi Schumacher, Herrn Oswald Menten und Herrn Thomas Scheid, erfahren habe, darf ich mich ganz herzlich bedanken. Auch bei der Gemeindesekretärin Frau Sylvia Halbleib, die diese Aufgabe schon seit 12 Jahren ausübt, gilt mein Dank.

Ihnen allen darf ich für das Jahr 2014 alles Gute wünschen, insbesondere Gesundheit und Erfolg im Beruf und Privatleben.

Ihr
Matthias Müller
Ortsbürgermeister

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Feuerwehrfahrt 2011

Die freiwilligen Feuerwehren Bullay und Looft haben am Pfingstwochenende 2011 das 25 - jährige Bestehen ihrer Freundschaft gefeiert. Der 1. Besuch der Feuerwehr Looft fand im Jahre 1986 beim Bullayer Herbstfest statt und wurde von dem damaligen Wehrführer Gerd Klinkhammer und seinem Nachfolger Manfred Stadtfeld bis zum heutigen Tage weitergeführt. Jährlich fanden mehrere Besuche und Fachgespräche statt. Die Feuerwehrkameraden in Looft haben für die ca. 20 Feuerwehrleute aus Bullay von Freitag bis Montag ein vielfältiges Programm gestaltet mit Besuchen des Hamburger Hafens, Grillabenden und sportlichen Veranstaltungen. Höhepunkt war der Festkommerz am Pfingstsamstag, bei dem unter Beteiligung der Gemeindeverwaltungen und der Vorsitzenden der Feuerwehren die 25-jährige Zusammenarbeit gewürdigt wurde. Besonders haben sich die Feuerwehrkameraden aus Looft über einen künstlerisch gestalteten Fassboden gefreut, den Manfred Stadtfeld und seine Helfer in stundenlanger Arbeit gefertigt haben.



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Juli 2011

Seniorenschifffahrt 2011

Die Seniorenschifffahrt ging in diesem Jahr nach Zeltingen-Rachtig. Wir legten um 09.00 Uhr mit dem Schiff "Maria von Beilstein" in Bullay ab. Bestens unterhalten durch Leo Hehn mit seinem Leierkasten trafen wir gegen 13.00 Uhr zum Mittagessen im Sängerheim in Rachtig ein. Gut gestärkt traten wir dann um 15.00 Uhr die Rückreise an. In diesem Jahr nahmen 90 Personen an der Schifffahrt teil.


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April 2011

Karnevals Bilder


Wir danken Heinz Müller für die Bereitstellung seiner tollen Impressionen des Bullayer Karnevals 2011!

hier gehts zur Bildgalerie

 

 

Januar 2011

Jahresrückblick 2010


Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
das Jahr 2010 war geprägt durch einen in dieser Höhe nicht erwarteten wirtschaftlichen Aufschwung. Ich hoffe, dass nach der Finanzkrise viele unserer Mitbürger von der wirtschaftlichen Erholung profitiert haben.
Für die Kommunen ist die wirtschaftliche Talfahrt noch nicht beendet.

Nachdem wir bereits im Jahr 2008 unseren Haushalt nicht ausgleichen konnten und ein Defizit von ca. 30.000,00 € verkraften mussten, hat sich im Jahr 2009 und 2010 dieser Trend noch verschlimmert. In beiden Jahren müssen wir mit erheblichen Fehlbeträgen rechnen. Auch die Aussichten für 2011 lassen keine Verbesserung der Lage erwarten. Die Kreisumlage ist im Jahr 2010 um 1,5 Punkte erhöht worden und für das Jahr 2011 um 2 Punkte. Dies engt den finanziellen Spielraum der Kommunen weiter ein. Seit vielen Jahren wird eine
strukturelle Kommunalfinanzreform gefordert, ohne dass hier Ergebnisse erzielt worden wären. Die Tatsache, dass die überwiegende Zahl der kommunalen Körperschaften finanziell nicht mehr handlungsfähig ist, stellt eine Gefahr für die kommunale Demokratie dar. Die Gemeinden müssen in der Lage sein, ihre Aufgaben für die vor Ort lebenden Bürger zu erfüllen.

Es kann nicht sein, dass für die Sanierung von Straßen, die Erhaltung von gemeindlichen Anlagen wie Gemeindehäuser, Grün- und Spielanlagen, kein Geld da ist. Gerade der harte Winter hat gezeigt, wie dringend notwendig es ist, dass die Gemeinde über eine technische Ausstattung verfügt und qualifizierte Mitarbeiter, um das Befahren der Straßen auch bei extremen Witterungsverhältnissen aufrecht zu erhalten.

Immer weniger ehrenamtliche Helfer werden auch bereit sein, sich in der Gemeinde zu engagieren, wenn keine Mittel zur Verfügung stehen, um Projekte durchzuführen. Hier kann nur immer wieder an die politisch Verantwortlichen im Land und Bund appelliert werden, den Kommunen die Finanzausstattung zur Verfügung zu stellen, die sie zur Erfüllung ihrer Aufgaben benötigen.

Trotz dieser Schwierigkeiten hat sich unser Ort in den vergangenen Jahren positiv entwickelt. Entgegen dem allgemeinen Trend hat Bullay in den Jahren 2009/2010 mit 1513 Einwohnern (Erstwohnsitz) einen historischen Höchststand der Einwohner erzielt. Dies ist nicht zuletzt darauf zurückzuführen, dass wir in den vergangenen 15 Jahren Neubaugebiete mit preiswerten Grundstücken geschaffen haben, in die viele vor allem junge Familien zugezogen sind. Auch die Anmeldungen für Kindergarten und Schule beweisen, dass diese für die
Infrastruktur wichtigen Einrichtungen in nächster Zeit in ihrer Existenz nicht gefährdet sein dürften.

Auch ansonsten ist Bullay eine lebendige Gemeinde, die viele ehrenamtliche Helfer mobilisieren kann. Dies hat sich zum Beispiel bei einigen roßereignissen gezeigt, die dieses Jahr in Bullay stattfanden.
So war das an Ostern durchgeführte Dampfspektakel ein riesiger Erfolg, zu dem Tausende von Gästen nach Bullay und Umgebung kamen. Hier gilt vor allem der Feuerwehr für ihren stundenlangen Einsatz unter ihrem Wehrführer, Herrn Manfred Stadtfeld, ein ganz herzliches Dankeschön. Auch die Veranstaltungen des Südwestfunks und die anschließende Berichterstattung in Radio und Fernsehen war für unsere Gemeinde wichtig und eine gute Werbung.

Auch bei der Durchführung der RPR-Bürgermeisterschaft im Mai 2010 zeigte es sich, dass sich Hunderte von Bullayer Mitbürgern bei den tädtewettkämpfen Zell und in Trier begeistern ließen. Jung und Alt, Alt- und Neubürger haben hier ein erstaunliches Engagement bewiesen und sich für ihren Ort eingesetzt. Allen Mitwirkenden an dieser Stelle nochmals ein herzliches Dankeschön. Auch bei dieser Veranstaltung haben wir durch die tagelange Berichterstattung im Radio einen erheblichen Werbeeffekt erzielt.

Dies gilt natürlich auch für das jährlich stattfindende Herbstfest, das bei Gästen von nah und fern nach wie vor eine magische Ausstrahlungskraft entfaltet. Wir haben dieses Jahr recherchiert, dass es tatsächlich weit über 200 ehrenamtliche Helfer sind, die die Durchführung dieses großen Weinfestes ermöglichen. Ein Fest dieser Größenordnung könnte ohne den Einsatz der

ehrenamtlichen Helfer nicht durchgeführt werden. Auch hier ein herzliches Dankeschön an den Festausschuss und alle Helfer. Auch die im November erstmals durchgeführten ersten Bullayer Musik- und Literaturtage haben ein überaus positives Echo gefunden. Wir hoffen, dass der Veranstalter, der Verein Musikkultur e.V. diese Veranstaltung in den nächsten Jahren fortführt. Dabei kommt diese Kulturveranstaltung ohne gemeindliche Mittel aus und finanziert sich durch Sponsoren und Einnahmen aus den Veranstaltungen selbst.
Darüber hinaus gibt es viele Vereine, die von dem Engagement ehrenamtlicher Helfer leben, wie dem TSV Bullay-Alf, dem Deutschen Roten Kreuz, der Arbeiterwohlfahrt, dem Theaterverein, dem Heimat- und Verkehrsverein, dem Bullayer Männerquartett und in kirchlichen Organisationen. Auch für die Zusammenarbeit mit der Türkisch-Islamischen
Union unter ihrem Vorsitzenden Herrn Suleyman Aydin bedanke ich mich ganz herzlich. Auch das Zusammenwirken mit der Katholischen Kirchengemeinde, Herrn Dechant Markus Arndt, verläuft vertrauensvoll und ohne Probleme. Auch hierfür herzlichen Dank.

Im Jahr 2010 konnte die energetische Sanierung der Mehrzweckhalle mit Mitteln aus dem Konjunkturprogramm 2 des Bundes abgeschlossen werden. Die Kosten beliefen sich auf über 400.000,-- €, wovon ein Anteil von 40 % ein unbezahlter Zuschuss darstellt. Der Restbetrag muss ab 2013 in 5 Jahresraten zinslos getilgt werden. Bereits jetzt zeigt sich, dass die Heizkosten durch die Sanierung und die Umstellung auf Pelettheizung um mehr als 50 % gesenkt werden konnten.
Im Jahr 2011 werden wir mit dem Ausbau der Graf-Beisel-Straße beginnen und das Teilstück der Marienburgstraße bis zur Einmündung Bläderborn ausbessern. Größere Projekte werden wir aufgrund der geschilderten Finanzlage im nächsten Jahr nicht in Angriff nehmen können.

Leider ist die Gemeinde nicht von einigen unerfreulichen Ereignissen verschont geblieben. So wurde im Februar der Gemeindewald durch den Sturm Xynthia in einem dramatischen Umfang geschädigt. Es wird Jahrzehnte dauern, bis die Narben in unserem Wald verheilt sind. Besonders ärgerlich ist die Tatsache, dass unser prämierter Umweltbahnhof mit dem geschwungenen Dach des Busbahnhofs noch nicht einmal 10 Jahre unbeschadet überstanden
hat. Es stehen Sanierungsarbeiten für das Dach von etlichen 100.000,-- € an. Hier sind Schadensersatzansprüche in die Wege geleitet worden, da die Gemeinde aus eigener Kraft nicht in der Lage ist, einen Betrag in dieser Größenordnung zur Sanierung des fast neuen Bahnhofes aufzubringen.

Obwohl die Bilanz des letzten Jahres nicht nur positiv ausfällt, glaube ich, dass wir in Bullay eine lebendige Gemeinde haben, mit hoher Lebensqualität, und in der es Spaß macht, sich für die Allgemeinheit zu engagieren.

Eine Persönlichkeit aus unserem Ort ist besonderer Dank auszusprechen. Herr Gerd Klinkhammer war 30 Jahre lang Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Bullay. In tausenden von Stunden ehrenamtlicher Arbeit hat er sich für die Allgemeinheit eingesetzt. Er hat zudem eine funktionierende Organisation in jüngere Hände gelegt. Außerdem hat er eine Jugendfeuerwehr in seiner langjährigen Dienstzeit ausgebaut. Wir schulden ihm für seine Tätigkeit Dank und Anerkennung.


Ich hoffe, dass das ehrenamtliche Engagement auch im Jahr 2011 nicht nachlässt und wünsche allen Mitbürgern ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2011.


Matthias Müller Ortsbürgermeister

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